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Freestyle

 

Die Tänzer ordnen sich beim Freestyle - wie für Partytänze üblich - zu mehreren Linien an und tanzen synchron in der Gruppe, ähnlich dem Line Dance 

2 Schritte seitwärts nach Rechts, 2 Schritte seitwärts nach Links, 2 Schritte nach HInten, 2x Wiegeschritt nach Vorne, 90 Grad Drehung nach Rechts

 

Schritt
2 Schritte seitwärts nach Rechts
2 Schritte seitwärts nach Links
2 Schritte nach Hinten
2 x Wiegeschritt nach Vorne
90 Grad Drahung nach Rechts

 

 

Memphis

Der Memphis ist ein Partytanz , der um 1965 in England entstand. Technisch orientiert er sich am zur damaligen Zeit noch recht aktuellen Rock´n Roll und Boogie-Woogie . Seinen Namen hat er vom Song Memphis Tennessee von Chuck Berry , auf den er traditionellerweise getanzt wird .

Die Tänzer ordnen sich beim Memphis - wie für Partytänze üblich - zu mehreren Linien an und tanzen synchron in der Gruppe, ähnlich dem Line Dance.  

 

Schritt
Kick mit LF rechts vw., LF schließt
Kick mit RF links vw., RF schließt
Kick mit LF rechts vw., LF schließt
RF überkreuz vw., LF an der Stelle belasten
RF an der Stelle belasten, Hop mit RF vw. links und ggf. Klatschen
LF links sw., RF hinterkreuzen
LF links sw. mit 1/4 Linksdrehung, RF schließt mit 1/4 Linksdrehung 

   

DiscoChart

Allgemeines Der DiscoChart ist recht einfach zu tanzen, verfügt über erotische Momente und ist figurenreich. Er lässt sich auf unterschiedliche Musik, die langsam oder schnell sein kann, tanzen. Jedes Paar kann dabei seinen eigenen Tanzstil entwickeln und fortbilden.

Entstehung Mitte der 1980er Jahre soll der DiscoChart, angelehnt an den Film Dirty Dancing  und zunächst unter dem Namen Dirty, im Raum Recklinghausen  entstanden sein. Der Tanz wurde recht schnell beliebt und auch in Tanzschulen unterrichtet. Parallel entwickelte sich der DiscoCharles, der aber nur ein anderes Grundschrittmuster hatte.

Mitte der 1990er Jahre verbreitete sich der Tanz in erster Linie über Diskotheken 

TechnikDiscoChart wird durch Figuren  und Elementen aus Salsa, Tango und Lambada  beeinflusst, zum Teil wurden Figuren aus diesen Tänzen übernommen. Diese Kombinationsmöglichkeiten verleihen dem DiscoChart seine besonderen erotischen Elemente.

Grundschritt

 

Schlag Zählweise Herr Dame
1 „Tap“ Rechter Fuß Tap Linker Fuß Tap
2 „Schritt“ Rechter Fuß Seit Linker Fuß Seit
3 „Tap“ Linker Fuß Tap Rechter Fuß Tap
4 „Schritt“ Linker Fuß Seit Rechter Fuß Seit
5 „Schritt“ Rechter Fuß Rück Linker Fuß Vor
6 „Schritt“ Linker Fuß Seit Rechter Fuß Seit

Der Grundschritt und Grundschrittfiguren beinhalten 6 Taktschläge (Schritte). Vier Schritte werden mit Gewichtsverlagerung getanzt (Gehschritte), zwei Schritte ohne Gewicht (Tap). Die tap-Schritte werden auf Schlag 1 und 3 getanzt. Das Tanzpaar steht mit den Schultern und der Hüfte parallel zueinander, und zwar so, dass beide über die rechte Schulter des Partners schauen können (enger Körperkontakt überwiegend im Bereich der Hüfte). Der rechte Fuß steht jeweils zwischen den Füßen des Partners.

 

Grundschrittvariationen

Neben dem einheitlichen Grundschritt gibt es tanzclubabhängige Grundschrittvariationen wie folgende:

Ausgangsstellung Mann: Linker Fuß Ballenbelastung (Tap), Rechter Fuß Vollbelastung (Schritt)

Ausgangsstellung Frau: Linker Fuß Vollbelastung (Schritt), Rechter Fuß Ballenbelastung (Tap)

 

Taktschlag Zählweise Herr Dame
1 „Schritt“ Linker Fuß, Seitschritt L Rechter Fuß, Seitschritt R
2 „Tap“ Rechter Fuß, Seittap L Linker Fuß, Seittap R
3 „Schritt“ Rechter Fuß, Seitschritt R (Ausgangsposition) Linker Fuß, Seitschritt L (Ausgangsposition)
4 „Tap“ Linker Fuß, Seittap R (Ausgangsposition) Rechter Fuß, Seittap L (Ausgangsposition)
5 „Tap“ Linker Fuß, Seittap L Rechter Fuß, Seittap R
6 „Tap“ Linker Fuß, Seittap R (Ausgangsposition) Rechter Fuß, Seittap L (Ausgangsposition)

Diese Variation beinhaltet 6 Taktschläge (Schritte). Zwei Schritte werden mit Gewichtsverlagerung getanzt (Gehschritte), vier Schritte ohne Gewicht (Tap). Die Tap-Schritte werden auf Taktschlag 2, 4, 5 und 6 getanzt. Das Tanzpaar steht mit den Schultern und der Hüfte parallel zueinander, und zwar so, dass beide über die rechte Schulter des Partners schauen können (enger Körperkontakt überwiegend im Bereich der Hüfte). Der rechte Fuß steht jeweils zwischen den Füßen des Partners. Die Oberkörper sollen sich nicht berühren (nicht klammern). Von der Seite betrachtet soll die Paarhaltung einem Y entsprechen.

Stilrichtungen

Es gibt im Großen und Ganzen nur zwei Stilrichtungen:

  • DiscoChart
  • DiscoCharles (Tripple-Fox)
  • Italofox

Der Unterschied liegt in der Betonung, DiscoCharles wird mehr im Knie getanzt, DiscoChart mehr in der Hüfte. Italofox ist eine Mischung aus DiscoChart und Discocharles. 

 

Discofox

                          

Discofoxist ein Gesellschaftstanz, der paarweise getanzt wird.

Entstehung

Der Discofox ging aus dem Foxtrott hervor, als um 1967 frei improvisierende Discotänzer zur     Tanzhaltung zurückkehrten und den klassischen Foxtrott um Elemente aus Swing, Boogie-Woogie und Two-Step bereicherten. Dabei entstand in den USA der Hustle, in Europa der Discofox, der 1979in das Welttanzprogramm aufgenommen wurde. Erste Turniere wurden Ende der 1980er Jahre in der Schweiz ausgetragen; hier entstand auch die schweizweite Bezeichnung Disco Swing, als mehr und mehr Elemente aus anderen Tänzen wie Rock´n Roll, Boogie-Woogie, Swing, Mombo, Salsa und Cha-Cha-Cha in den Discofox integriert wurden.  Während die raumgreifenden klassischen Tänze einen größeren Saal benötigen, ist der Discofox auf Grund seiner Entstehungsgeschichte nahezu auf der Stelle und damit auch auf dem zumeist begrenzten Flächenangebot einer Diskothek tanzbar.

Technik

Der Discofox ist eine Fusion vieler verschiedener Elemente aus anderen Tänzen, weshalb er keine eigenen technischen Elemente entwickelt hat, sondern aus denen anderer Tänze besteht. So kombiniert er die aus dem Foxtrott abgeleiteten Schrittmuster mit der klassischen Tanzhaltung, der Improvisationsfreiheit des Swing, den Drehtechniken der lateinamerikanischen Tänze, den Wickelfiguren der Salsa und den akrobatischen Figuren des Rock ’n’ Roll und Boogie Woogie.

Rhythmus und Musik

Der Discofox basiert auf dem 4/4-Takt, wobei jedoch der Takt nicht als ganzes, sondern die Beats (engl. „Taktschläge“) einzeln gezählt werden. Im Discofox und dem eng verwandten amerikanischen Three Count Hustle umfasst ein Grundschritt drei Schläge, in anderen Stilrichtungen wie z. B. dem American Hustle sechs Schläge. Es gibt im Discofox wie auch im Hustle zwei verschiedene Grundschritte: einen 3er-Schritt, d. h. auf drei Schläge fallen zwei Schritte und ein Tap, wie auch ein 4er-Schritt, d. h. auf drei Schläge fallen vier Schritte:

Takt:                  1 . 2 . 3 . 4 . 1 . 2 . 3 . 4 .

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3er-Schritt:          |X   X   t  |X   X   t  |X  ...

4er-Schritt (1 2&3):  |X   X x X  |X   X x X  |X  ...

4er-Schritt (1 2a3):  |X   X  xX  |X   X  xX  |X  ...

4er-Schritt (1 2 3&): |X   X   X X|X   X   X X|X  ...

Legende: X = Schritt (belastet), x = Stützschritt, t = Tap (unbelastet),

        | ... | = ein Grundschritt.

Der American Hustle verbindet beide Grundschritte, begonnen wird meist mit Tap.

Als Musik eignet sich prinzipiell jede Form der Tanzmusik mit regelmäßigem 4/4-Rhythmus und einer Geschwindigkeit von rund 30 TPM bzw. 120 BPM. Insbesondere wird aktuelle Tanzmusik der Discos verwendet.

Stilrichtungen

Der Discofox ist in mehrere Stilrichtungen aufgeteilt:

  • Der klassische Stil, in dem Figuren nur im Grundschritt (Vier-Schritt-Technik und/oder „eins-zwei-tap“) getanzt werden
  • Diese Stilart wurde seit etwa 1991 häufig mit Mehrfachdrehungen über mehrere Taktschläge oder über &1&2&3… erweitert.
  • Mit dem Abdriften des Discofox aus den Discotheken in den Vereins-/Verbandsbereich als Turniertanz wurden weitergehende Akrobatik und halbakrobatische Figuren eingeführt.
  • Stilrichtungen im Discofox sind teilweise regions- und tanzlehrerabhängig, Namen wie Rockfox, Carree, Rockswing, Discoswing, Swingfox weisen teilweise auf geringfügige Stylingvariationen hin.

Die Stile unterscheiden sich hauptsächlich in den Zählweisen. Einige Stile zeichnen sich durch besonderen Einsatz von Spaßelementen aus, so z. B. der Rope Hustle, bei dem die Tanzpartner durch ein Seil verbunden sind. Am verbreitetsten sind New York und Three Count Hustle; beide orientieren sich stark am Urstil des Hustle, wie er 1977 durch den Film Saturday Night Fever bekannt wurde.

Verbreitung

Der Discofox ist heute neben Salsa der populärste Paartanz in der Schweiz, Österreich, Deutschland und Südtirol (Norditalien), was u. a. an seiner technischen Unkompliziertheit und an seiner Vielseitigkeit liegt. Man kann ihn zu einem breiten Spektrum an Musikstilen und -tempi tanzen. Weniger verbreitet ist er in Australien ,Frankreich, Russland und Schweden.

Ausführung

Grundschritt

Körperhaltung

Für den Grundschritt stehen sich beide Tanzpartner nah gegenüber. Die Füße stehen parallel zum Partner, der Körper steht aufrecht.

Handhaltung

Die Handhaltung des Discofox unterscheidet sich von den sog. Standardtänzen insofern, als dass die führenden Hände nicht neben dem Kopf zusammengeführt werden ("High-Five"-Handhaltung, bei der die Handflächen und die Daumen der Tanzpartner sich berühren). Stattdessen bietet der Herr seine linke Handfläche von unten an ("Kellner"-Haltung), während die Dame ihre rechte Hand von oben auf die Handfläche des Herrn legt, und zwar derart, dass die Fingerinnenflächen beider Tanzpartner sich berühren.

Der Herr legt seine rechte Hand flach um die Hüfte der Dame, während ihre linke Hand auf der Schulter des Herrn ruht.

Schritte

Beim verbreiteten 3er-Schritt bewegen sich beide Tanzpartner wie folgt:
 

  1. Der Herr geht mit seinem linken Fuß einen kleinen Schritt vor, während die Dame gleichzeitig mit ihrem rechten Fuß einen Schritt zurück macht.
     
  2. Der Herr geht mit seinem rechten Fuß einen kleinen Schritt vor, während die Dame gleichzeitig mit ihrem linken Fuß einen Schritt zurück macht.
     
  3. Der Herr tippt mit der Fußspitze seines linken Fußes parallel links neben die Fußspitze seines rechten Fußes, während die Dame gleichzeitig mit der Fußspitze ihres rechten Fußes parallel rechts neben die Fußspitze ihres linken Fußes tippt.

    Das Knie des sich bewegenden Beins bleibt angewinkelt, da dieser Schritt beim nächsten Bewegungsschritt gleich wieder zurückgenommen wird.

     
  4. Der Herr macht mit seinem linken Fuß einen Schritt zurück, während die Dame gleichzeitig mit ihrem rechten Fuß einen Schritt vor geht.
     
  5. Der Herr macht mit seinem rechten Fuß einen Schritt zurück, während die Dame gleichzeitig mit ihrem linken Fuß einen Schritt vor geht.
     
  6. Der Herr tippt mit der Fußspitze seines linken Fußes parallel links neben die Fußspitze seines rechten Fußes, während die Dame gleichzeitig mit der Fußspitze ihres rechten Fußes parallel rechts neben die Fußspitze ihres linken Fußes tippt.

    Das Knie des sich bewegenden Beins bleibt angewinkelt, da dieser Schritt beim nächsten Bewegungsschritt gleich wieder zurückgenommen wird.

     

Der nächste Schritt fängt dann ohne Pause wieder bei Schritt 1 an, sodass eine nahtlose Tanzfolge entsteht. 

                                                                                                                                     

 

 

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